Auslandseinsätze sowie erstes Endurocup Podest für Felix im Juli

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Im Juli standen beim Enduro-Team-7 erneut die Extremenduros im Vordergrund. Marcel Teucher war Anfang des Monats beim längsten und schwierigsten Extremenduro der Welt am Start, den RedBull Romaniacs. Maik Thumser und Chris Irmscher zog es Ende Juli nach Schweden zum einzigen Extremenduro in Skandinavien.

Auch Regional gab es zwei Starts. Markus Wetzel stand beim Pitbike Masters Zwönitz am Startgatter und Felix Bräuer in Meltewitz beim Endurocup.

RedBull Romaniacs Sibiu

Nur wenige Wochen nach den legendären Erzbergrodeo ging es für Marcel Teucher erneut zu einer RedBull Veranstaltung. Eigentlich wollte er beim ersten Start in den Rumänischen Karpaten erst einmal sehen wo er überhaupt steht. Das Ziel waren die Top10 beim schwersten Extremenduro der Welt. Vorallem die Länge über die 4 Offroadtage ist Neuland für den Wiesaer. Zwar hat er bereits SixDays Erfahrung aber 4 Tage Extremenduro sind eine ganz andere Geschichte.

Los ging es mit einen Prolog, dieser hatte es in der 10 Auflage der Romaniacs gleich in sich. Fast unüberwindbare Hindernisse wurden ins Zentrum von Sibiu gebaut. Marcel meisterte diese aber mit seiner 300er KTM sehr gut und konnte sich über Platz 6 in der Expert Class freuen. Von diesen Startplatz ging das Abenteuer dann in den ersten Offroadtag, schnell wurde klar das der vordere Startplatz von großer Bedeutung war. hinter Marcel stauten sich bereits die Teilnehmer an den Auffahrten. Davon unbeeindruckt zog er allerdings davon und konnte sich Platz 4 holen, hinter 3 Startern die schon eine Menge Romaniacs Erfahrung haben.

Der schwerste Tag sollte der dritte werden. Zu den schwersten Streckenteilen der ganzen Hard Enduro Rallye kam auch noch Regen hinzu. Leider lief es an diesen Tag auch nicht ganz ideal. Marcel wurde zwar fünfter verlor aber auf die Spitze 1 Stunde. Dennoch kämpfte er sich durch und durfte sich über Platz 5 der Gesamtwertung freuen. Mehr als er sich im Vorfeld erträumt hatte.

Weiter geht die Extremendurosaison bereits Ende August erneut in Rumänien beim Regiment 13 Cup, dort sind auch Maik Thumser und Chris Irmscher am Start.

Alles weitere zum Start in Rumänien unter www.teucher-marcel.de

Battle of Vikings

BattleofVikings

Maik Thumser aus Geyer hat seine Internationale Saison im Endurosport in Schweden fortgesetzt. Zusammen mit Chris Irmscher startete er beim „Battle of Vikings“, einen Extremenduro in der sechstgrößten Stadt Schwedens, Örebrö.

Im Prolog der über die Startpositionen des 4 Stündigen Hauptrennens am Samstag entschied, wurde er als bester Deutscher Fahrer auf Platz 18 von über 100 Startern gewertet. Irmscher kam auf Platz 49 und war damit zufrieden.

Richtig zur Sache ging es dann am Samstag auf einen 15 Kilometer langen Rundkurs. Dieser bot kaum Zeit zum Erholen für die Fahrer. Erschwerend kam noch hinzu dass die Spitzenfahrer sich durch die langsamen Fahrer kämpfen mussten, und an den steinigen Anstiegen immer auf der Suche nach neuen Spuren waren.

„In Runde 3 hatte ich ein moralisches tief und pausierte kurz, danach bekam ich Krämpfe wie ich sie in meiner Enduro Laufbahn noch nie gehabt habe. Das Rennen war sehr hart.“ Erzählte uns Maik nach seiner Rückkehr.

Mit Platz 16 und zweitbester Deutscher geworden zu sein, stimmt ihn aber positiv auf die weitere Saison. Chris Irmscher platzierte sich hinter Maik auf Platz 21.

Endurocup Meltewitz

Bisher verlief die Endurocup Saison für Felix Bräuer nicht zufriedenstellend. 2 Ausfälle verhinderten einen positiven Saisonstart. In Meltewitz sollte dies nun anders werden. Der Titelverteidiger in der Teamklasse ist in dieser Saison in der Einzelwertung am Start. In der Sportfahrerklasse trifft er auf schnelle A-Lizenzer wie zum Beispiel Eddie Findling. Dennoch ist sein Ziel in jeden Rennen ein Podestplatz. In Meltewitz gelang dies nun endlich, trotz Temperaturen über 35 Grad lief es super und er konnte erstmals auf platz 3 fahren. Dabei verwies er sogar den SixDays Trophy Fahrer Maik Gruhne auf Platz 4.

Pitbike Masters Zwönitz

Förmlich im Staub versunken ist die Pitbike Masters Veranstaltung in Zwönitz. Markus Wetzel der nur noch sporadisch am Start ist wollte aber dennoch seine Pechsträhne beenden. Dies sollte diesmal mit den Plätzen 3 und 2 auch gelingen.